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Ab dem 01.01.2002 gilt es eine neue Turnierordnung, in der 2 neue Elemente aufgenommen wurden. Diese möchten wir nun an dieser Stelle vorstellen.
1.
QSC
(Qualifikations-Speed-Cup)
2. Shorty
Zwei baugleiche Geräteparcours sind parallel aufgebaut (siehe Skizzen, die binden sind). Die Hunde nehmen jeweils auf dem Desk ihres Parcours Startposition ein. Auf das Startkommando (Trillerpfeife) geht der Hund über die aufgebauten 8 Hindernisse und durch die den Laufkurs bestimmten Verbindungstore und -stangen. Der Hundeführer läuft mit. Das Siegerteam kommt eine Runde weiter (K.O. Prinzip).
Nach der ersten Runde (16 Teilnehmer) folgt das Viertel- und Halbfinale. Die Verlierer des Halbfinales bestreiten das kleine Finale um Platz 3, die Gewinner das Finale um Platz 1 und 2. Die Gerätekonfiguration wurde so gewählt, dass nur der Desk neu gebaut werden muss. Aus optischen Gründen ist als Wendestange nach dem ersten Hindernis (Tonne) ein besser von den Zuschauern erfassbarer „Obelisk“ in die Kombination eingebaut.
Die Setzliste für den K.O. Wettbewerb wird durch eine vorgeschaltete Qualifikationsrunde bestimmt. Dabei wird die Zeit jedes Teams für einen Durchgang gemessen (Genauigkeit 1/10 Sekunde). Anschließend wird eine Reihenfolge nach Zeiten gebildet.

In der ersten Runde des K.O. Wettbewerbs läuft der Schnellste der Qualifikationsrunde gegen den 16.- Schnellsten usw. Die Paarungen in der ersten Runde (Rangfolge nach Zeiten): 1:16; 9:8; 5:12; 13:4; 3:14; 11:6; 7:10; 15:2.
Sind weniger als 16 Teilnehmer am Start, wird, damit das Teilnehmerfeld bei einem Wettbewerb aufgeht, durch „Wild Cards“ im Viertelfinale die Teilnehmerzahl ausgeglichen. Analog dazu verläuft das Bilden der Setzliste in einem K.O. Wettbewerb mit 8 Teams: 1:8; 5:4; 3:6; 2:7:
Rahmenbedingungen und Bewertung
Der QSC
Wettbewerb wird in vier Runden (16 Teilnehmer) gelaufen. Alternativ können auch
drei Runden (8 Teilnehmer) gelaufen werden. Dabei kann der Wettbewerb zusätzlich
nach Geschlecht und/oder Alter eingeteilt werden. Dies ist in der Ausschreibung
anzugeben.
Geräteanordnung und QSC Ablauf sind aus dem nachfolgenden Plan für den Standardaufbau ersichtlich, der bindend ist.
Damit beide Parcours exakt die gleiche Länge besitzen, sollte der Laufweg zusätzlich mit einem Messrad ausgemessen werden. Zur exakten Beurteilung werden Helfer für die Fehlerbewertung an den beiden Desk und für die beiden Parcours benötigt.
Bei Auslassen eines Gerätes oder Tores muss das Hindernis/Tor nochmals angelaufen und fehlerfrei bewältigt werden. Wird dies versäumt, so wird das Team disqualifiziert.
Sieger des Laufes ist das Team, bei dem sich der Hund auf dem Desk verweilt und der Hundeführer sich gleichzeitig neben dem Desk befindet. Springt der Hund wieder vom Desk bevor sich der Hundeführer neben dem Desk befindet, so muss, um den Lauf zu beenden, der Hund wieder auf den Desk springen. Sind beide Teams gleichzeitig im Ziel, wird der Lauf unverzüglich wiederholt. Die Teams wechseln die Parcoursseiten. Verlässt ein Hund seinen Parcours und behindert dadurch den Läufer/Hund des anderen Parcours erfolgt automatisch die Disqualifikation.
QSC-Parcours
- Standardaufbau

Aufbau-Skizze
QSC-Parcours
Beide Parcours sind baugleich.
Desk-Abmessung: 0,80m x 1,20m – Höhe 0,60m

Der Shorty ist ein Kurzbahn - CSC und wird gebildet aus den bekannten Elementen und Gerätekonfigurationen des CSC. Der Shorty ist ein Mannschaftswettkampf für Zweier-Teams, der auch auf begrenzten Sportflächen (z.B. in kleineren Hallen) in 2 Sektionen ausgetragen werden kann.
Die Geräteanordnung und der Shortyablauf sind aus nachfolgendem Plan für den Standardaufbau, der bindend ist, ersichtlich. Wie zu ersehen ist, ist der Aufbau des Shorty völlig unkompliziert und wenig zeitaufwendig.
Die Kreuzung von Sektion 1 und 2 bildet beim Standard-Shorty der Tunnel in der Sektion 1, über den die Schrägwand in der Sektion 2 führt. Abweichungen vom Standardaufbau sind in der Ausschreibung anzugeben, da nur für den Standardaufbau bei maximal zwei Durchgängen Punkte zur Sportpasseintragung berechtigen.
Alle Regeln für Startfreigabe, Wechsel, Frühstart, Fehlerbewertung und Platzierung sind gleich wie beim CSC.
Beginn Start 1 (Sektion 1)
Ende Zieltor (Sektion 2)
Bewertung:
Die Laufzeiten werden mit der Stoppuhr oder elektronisch gemessen. Gemessen wird die Laufzeit zwischen Abgang Start/Sektion 1 und Überschreiten der Ziellinie/Sektion 2 durch den letzten Partner (HF oder Hund). Start-, Ziel- und Wechseltor müssen von beiden - HF und Hund - in Laufrichtung durchlaufen werden. Laufzeit plus Fehlersekunden ergeben die Gesamtzeit.
Fehlerwertung
Für jede Sektion ist möglichst ein Wettkampfbeobachter zu stellen, der evtl. Fehler in der ihm zugeordneten Sektion zu protokollieren hat. Fehler werden als Fehlersekunden der Laufzeit zugerechnet. Fehlerhaft bewältigte Hindernisse oder beim Auslassen derselben ist eine Wiederholung nicht möglich. Fehlerbewertung an den Hindernissen und Frühstart bei Sektionswechsel sind gleich wie beim CSC.
Platzierung / Siegerermittlung
Die Platzierung erfolgt nach der schnellsten Gesamtzeit. Besteht Zeitgleichheit, so ist gleich zu platzieren. Die dadurch freigewordenen Platzierungen werden nicht vergeben.
Shorty-Parcours
- Standardaufbau
